Ubuntu 11.4 – Erste Schritte

Ich installiere Ubuntu als Multiboot-Version auf einem Lenovo T60-Notebook. Die Installation verläuft problemlos. Alle Geräte werden erkannt. Nach der Installation bootet Ubuntu standardmässig in die Unity-Oberfläche. Diese scheint mir noch nicht so ausgereift. Ich entschliesse mich, Gnome Classic als Oberfläche zu verwenden. Man meldet sich ab, wählt unten auf der Seite die gewünschte Oberfläche.

(Nachtrag 19.5.2011: Andererseits muss man der Oberfläche „Unity“ wohl doch noch eine Chance geben 😉 )

Programme

  • Über Anwendungen->Ubuntu Software-Center kann man Software nachinstallieren. Ich wähle folgende Programme: Adobe Flash 10, Audacity, Avidemux, Firefox, Freemind, GIMP, KeePassX, RawTherapee, Skype, UFRaw, Wine,
  • Über de Paketverwaltung habe ich die Gstreamer-Elemente hinzugefügt,
  • Uber DEB-Pakete im Internet sind Truecrypt, Dropbox, Google Chrome und Google Earth, Teamviewer, Virtualbox dazugekommen.
  • Als Kaufsoftware habe ich Bibble 5.2 installiert.
  • Einige Pakete sind via Wine (Windows-Emulator) installiert worden. Das sind Google Earth und Teamviewer.

System

Gleich nach der Installation gab es ein Update der Ubuntu-Version. Die überzähligen alten Linux-Versionen habe ich über die Header-Files gesucht und dann vollständig entfernt. Die Installation des Druckers verlief problemlos (Drucker auf einem Windows-PC. Das Erscheinungsbild habe ich auf „Radiance“ umgestellt.

Ubuntu erkennt die NTFS-Partitionen des Notebooks problemlos. Ein Doppelklick bindet diese soft ein. Dropbox kann diese auch verwenden. Allerdings ist die NTFS beim Start des Systems nicht automatisch eingebunden. Deshalb findet die Dropbox das Verzeichnis nicht. Das automatische Einbinden der Harddsik muss man in der Konsole von Hand vornehmen. Zuerst sucht man die UUID der Festplatte über die Eigenschaften. Diese UUID wird für das Mounten verwendet.

  • „mkdir /media/<Name>“ [bei mir „Daten“]
  • „sudo nano /etc/fstab“
  • „sudo blkid“ [dir IDs der gemounteten Laufwerke werden angezeigt]
  • Am Ende „UUID=<UUID> [bei mir „5AA8AC4B7B7B3576“] /media/<Name> [bei mir „Daten“] ntfs rw,auto,nls=utf8,umask=007,gid=46 0 0″ eintragen
  • „Ctrl“+“O“, „Ctrl“+“X“
  • Test mit „sudo mount -a“. Wenn das erfolgreich ist, kann man sich abmelden und wieder anmelden. Das Laufwerk ist automatisch eingebunden.

Nun muss Dropbox noch einmal neu konfiguriert werden.

Zeichensätze werden zusätzlich installiert. Google Earth war bei der Neuinstallation mit einer fast unlesbaren Schrift (dünn und verbreitet und zusätzlich gesperrt) verschandelt. Im Internet gab es einige Hilfestellungen. Nichts hat geholfen. Mit der Installation der Windows-Systemschriften ist dieses Problem plötzlich gelöst.

  • „sudo apt-get install msttcorefonts“
  • „sudo dpkg-reconfigure fontconfig“

Im Nachhinein irgendwie logisch.

Konfiguration der Programme

Banshee kann Musik-Daten von einem Netzlaufwerk in die DB aufnehmen, ohne dass diese kopiert werden müssen. Abspielen konnte ich die Dateien erst, nachdem ich eine Datei lokal auf das Musikverzeichnis kopiert und gestartet habe. Plötzlich ging es auch mit dem Musikdaten, welche auf einem NAS abgelegt sind. Cover werden übrigens nicht so viele wie in iTunes gefunden.

Damit der Zugriff auf das Dropbox-Verzeichnis rascher vor sich geht, muss man im Nautilus nur das Verzeichnis in die Liste der Orte gezogen werden.

Linux-Befehle

Hinter diesem Link findet man eine Befehlsliste.

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