OS X – Erste Schritte

Ich habe nun ein Occasions-MacBook Pro 15″ mit 80GB SSD und 2 GB RAM. Das sollte dann noch zu 4 MB werden.

OS X war installiert, allerdings war das Anmeldefenster auf russisch beschriftet. Der Rest auf deutsch. Stört trotzdem etwas. Die Lösung fand ich im Internet – wo denn sonst. Einstellen kann man das auf der Oberfläche von OS X nicht. Abhilfe schafft die Konsole. Zum Glück habe ich schon mit Linux gearbeitet. Dann ist das ein nicht so grosser Schock 😉 : sudo languagesetup. Dann kann man die Sprache auswählen. Das wars.

Interessant sind Exposé und Spaces. Die Konfiguration für die Mausbedienung geht über das Icon in der Menüleiste. F8-F11 helfen auch. Achtung: „fn“ drücken.

Überhaupt, die Tastatur hat es in sich: Die Befehlstaste (Apfel und Propeller), die „alt“-Taste, die „ctrl“-Taste und die „fn“-Taste. Was dient wozu?

  • Die „ctrl“-Taste simuliert die rechte Maustaste. Zusammen mit den Pfeiltasten kann man sich in den 4 Spaces bewegen.
  • Die Befehlstaste öffnet zusammen mit der Leertaste die Spotlight-Suche.
  • Die Befehlstaste und „Q“ schliesst ein Programm.
  • Die Befehlstaste drücken und dann kann man mit der Maus die Icons oben rechts umsortieren oder einzelne davon entfernen.

Systemeinstellungen

Den Namen des Notebooks ändert man unter „Freigaben“. Komisch. Den Windowsdrucker kann man einfach installieren, wenn die Rechner in der Windows-Netzwerkumgebung angezeigt werden. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird das etwas schwierig, den Drucker zu verknüpfen. nach längerer zeit wurden dann auch tatsächlich alle Rechner angezeigt. Vermutlich könnte man das Problem in der Konsole umgehen.

Der Finder

Da habe ich vergeblich versucht, den Pfad zu einer Datei angezeigt zu bekommen (zum Beispiel um diesen zu kopieren). Das macht man vermutlich in OS X nie. Es geht aber: Datei mit der gedrückten Maus nehmen und dann Befehlstaste und Leertaste drücken damit die Spotlight-Suche erscheint und dann die Datei im Suchfeld ablegen. Jetzt wird der Pfad auch angezeigt. Man kann unter „Darstellung“ die Pfadleiste einblenden lassen. Das löst das erwähnte Problem leider nicht.

Im Finder und übrigens auch im Safari kann man mit „ctrl“ und einem Klick auf den Titel in der Mitte der Titelleiste zeigt alle übergeordneten Verzeichnisse resp. die übergeordneten URLs.

Bluetooth

Funktioniert auf Anhieb problemlos. Die Zusammenarbeit mit einem Android-Handy via BT habe ich allerdings noch nicht geschafft. Anders als bei Windows 7 muss iTunes nicht geschlossen werden, wenn ein BT-Kopfhörer angeschlossen resp. getrennt wird. Die BT-Maus funktioniert ebenfalls.

Programme

Standardprogramme

„Mail“: Die Konfiguration von „Mail“ als IMAP-Client für das GMail-Konto ist geglückt, wenn man GMail richtig konfiguriert. Im Menü „Lab“ aktiviert man dann „Erweiterte IMAP-Steuerelemente". Unter „Labels“ wählt man dann die gewünschten Ordner. „Alle Nachrichten“ wählt man nicht. Lieber würde ich das aber gleich als Exchange-Konto konfigurieren wie beim Android. Geht aber nicht oder ich weiss nicht, wie es geht.

„Adressbuch“ und „iCal“ sind eine Enttäuschung. Das geht nur vernünftig mit „MobileMe“. Ein Abgleich mit Google-Kalendern und dem Google-Adressbuch ist nicht richtig komfortabel zu machen. Die bisherigen Recherchen haben noch nicht das gewünschte Resultat gebracht.

Korrektur 4.5.2011: Das Adressbuch lässt sich mit GMail synchronisieren. iCal kann den primären Kalender von GMail in beide Richtungen synchronisieren. Die übrigen Kalender Lassen sich als Stellvertreter einblenden, können aber nicht bearbeitet werden, resp. sie werden nicht zurück synchronisiert. Ich habe versucht, die Daten von GMail als Exchange-Accounts zu konfigurieren, so wie das auf einem Androiden möglich ist. Geht leider nicht. Begeistert bin ich von iCal also noch nicht. Das Adressbuch scheint ok zu sein.

„Time Machine“: Da verspreche ich mir viel. Habe ich aber noch nicht konfiguriert.

„iTunes“: Funktioniert wie gewohnt. Das Programm kann auch in der OS X-Version mit einem NAS als Medienspeicher arbeiten. Aber wieso kann dieses Programm nicht mit mehreren Profilen umgehen? So könnte man ein Profil für zu Hause einrichten, aber auch ein Profil für die Zeit, wo das NAS nicht zur Verfügung steht. Oder wenn man eine Playlist einrichten könnte, welche ausgewählte CDs lokal auf den Rechner synchronisieren würde. Die Musik in  dieser Playlist könnte man dann auch abspielen, wenn man unterwegs ist. Dass das den Apple-Designern noch nicht eingefallen ist?!

Zusätzliche Software

Der App Store ist cool. Die Preise sind moderat. So habe ich gleich „Aperture“ gekauft. „FaceTime“ und „iMovie“ waren die nächsten Programme.Mit der Installation hat man nichts zu tun. Dazu kommen dann wohl noch „Pages“ und „Keynote“.

Nicht alle Programme können im App Store beschafft werden. Auf meiner Liste sind die nächsten Programme: LibreOffice, Firefox, Teamviewer, Truecrypt, Avidemux2, Dropbox, KeePassX, MPlayerX, Skype, AppCleaner, Audacity, Google Earth, GIMP, Opera, VirtualBox und Evernote. Bei der Installation muss man in der Regel eine *.dmg-Datei herunterladen und diese dann öffnen. Im nächsten Schritt wird dann das Programm in der Regel in den Ordner „Programme“ gezogen. Das geht recht simpel und zügig. Von Installationsproblemen bei anderen Mac-Benutzern habe ich gelernt, dass es hilfreich sein kann, das Programm „AppCleaner“ zu installieren. Dieses findet heraus, wo es Plug-ins und andere Komponenten und Spuren des zu deinstallierenden Programms gibt.

Das ist dann die Ausrüstung. So kann ich praktisch gleich wie unter Linux und Windows arbeiten. mit den gleichen Daten. Natürlich vor allem wegen der Dropbox natürlich.

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