Sichere Passwörter verwenden

Man weiss es, man wendet es nur nicht an: Passwörter komplexer machen.

Ein Grund ist die Angst, die Passwörter zu vergessen. Da nimmt man lieber immer die gleichen.

Meine Lösung:

Auf der Dropbox (siehe Dropbox.com -> 2 GB gratis Speicherplatz) oder auf einer anderen Plattform im Internet wird die Datenbank für die Kennwörter angelegt. Das Programm, welches diese Datenbank benutzt, heisst Keepass Passwordsafe (Link). Dieses Programm kann als Portable-Version ebenfalls in der Dropbox abgelegt werden. So kann man die Software auch in den Ferien von einem beliebigen Windows-Rechner aus verwendet werden. Ein einfachsten ist es, wenn man die Software auf Liberkey installiert.

Es gibt auch Clients für OS X und Linux (KeepassX -> funktioniert mit Keepass-Datenbanken der Version 1.X). Praktisch alle Smartphones haben ebenfalls einen Client (iPhone: MyKeepass; Android: KeePassDroid). Letzterer funktioniert mit den Datenbanken der Version 1.X sowie der Version 2.X. Die iPhone-Version – glaube ich wenigstens – funktioniert nur mit der Version 2.X.

Wieso die Ablage die Ablage der Datenbank auf der Dropbox? Klar, das Passwort muss mindestens 14 Stellen haben. Dann hat man aber den Vorteil, dass man immer auf die aktuelle Datenbank-Datei zugreift. Mit jedem Device. Dann funktioniert es richtig gut, unterschiedliche Passwörter zu verwenden.

  1. Dropbox oder andere Plattform einrichten
  2. Keepass installieren
    1. Als Anwendung installieren (Version 1.X oder 2.X)
    2. Als portable Anwendung in Liberkey
  3. Neue Datei innerhalb der Anwendung erstellen, gutes Passwort wählen (mind. 14 Stellen)
  4. Datenbank mit den Passwörtern innerhalb der Dropbox speichern.
  5. Dropbox-App in Android, RIM Windows Mobile 7 oder iPhone installieren
  6. Keepass-App in Android, RIM Windows Mobile 7 oder iPhone installieren
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2 Gedanken zu “Sichere Passwörter verwenden

  1. Schöner Artikel!

    Die beschriebene Methode ist wirklich gut und echt praktisch, da die Passwortdatei wirklich überall zur verfügung steht.

    Aber ich bin glaube ich leicht paranoid! Ich habe meine Passwortdatei in einen mit Encfs verschlüsselten Ordner in der Dropbox. Somit ist die Datei an sich auch noch mal verschlüsselt und geschützt!

    Artikel für die Einrichtung von Encfs und Dropbox

    http://www.321tux.de/2010/04/encfs-verschluesselung-z-b-fuer-dropbox-ubuntu-one-inkl-skript/

    Leider geht diese Methode nur unter Linux + Mac aber nicht für Windows. Für Mobile Geräte weiß ich es auch nicht aber es wäre nett zu wissen ob es da auch eine Lösung für Encfs gibt

    1. Wenn das Passwort 14 oder mehr Stellen lang ist, dann denke ich, dass die Zeit für das Knacken sehr, sehr lange dauert. Natürlich ist das nicht wirklich sicher. Letztlich geht es um einen Kompromis zwischen Sicherheit und Benutzbarkeit. Gerne sehe ich mir das encfs-Tool an. Man hat nie ausgelernt.
      Update: Das ist ja wirklich interessant. Mein Umfeld ist Windows-lastig, aber ich experimentiere auch mit Linux und MAC OS X. Weitere Schwierigkeiten sehe ich bei der Benutzung von Smartphones und/oder beim Zugriff mit dem Browser.

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